Schwarzwald seit 1988     

„Blackforrest“, wenn ich an dieses Wort denke läuft mir das Wasser im Munde zusammen. Und das nicht nur wegen des guten Essens oder dem leckeren Honigschnaps, nein auch wegen den vielen schönen Kurven und Kehren. Seitdem ich 1988 zum ersten mal den Schwarzwald mit dem Motorrad besucht habe, zieht es mich immer wieder dorthin. Auch auf der Arbeit wissen alle, das der September für mindestens eine Woche, mir und dem Schwarzwald gehört.

Der Ausgangspunkt für unsere Touren ist das schöne Staedtchen Lenzkirch. Ein 20.000 Seelen Ort der genau zwischen Titisee, Schluchsee und dem Feldberg liegt. Von dort aus kann man schöne Tagestouren zu dem Rheinfall in Schaffhausen, zu den Schweizer Voralpen, zum Bodensee oder zum Elsass unternehmen. Auch besteht die Möglichkeit viele Sehenswürdigkeiten wie z.b. das Uhrenmuseum in Furtwangen, die Altstadt von Freiburg, das Benedittenkloster in St. Blasien, den Vogelpark Wiesental, eine Glasblaeserei uvm. zu besuchen.

Eine der interessantesten Strecken ist die berühmte Schauinsland Straße. Die ca. 12 km lange und mit etwa 120 Kurven und Kehren versehene Strecke beginnt hinter Freiburg Günterstal und endet am höchsten Punkt des Oberer Kapplerwald, dem Schauinsland. Sie ist für Motorradfahrer am Wochenende und an Feiertagen gesperrt. Es ist immer wieder ein Genuss die Schauinsland mehrmals herauf und herunter zu fahren. Nachdem man sich ausgetobt hat, kann man sich nun der Münstertalstraße widmen. Man faehrt vom Schauinsland Richtung Stohren. Die kleine schmale, mit engen 180° Kehren versehene Straße erfordert schon einiges Fahrkönnen. Am Ende der Straße biegt man links ab und faehrt Richtung Belchen (Aussichtspunkt). Die nun folgende Strecke erfordert Disziplin, da sie zum Rasen verleitet und dadurch sehr gefaehrlich werden kann. Seitdem eine Mitfahrerin von uns auf dieser Strecke schwer verunglückt ist, zollen wir ihr großen Respekt.

Der Belchen laedt zu einer kleinen Pause ein. Man hat dort einen herrlichen Rundumblick auf den Hochschwarzwald.

Ich könnte jetzt Seitenweise über schöne Strecken berichten, aber ich denke das würde den Rahmen dieses Tourenberichtes sprengen. Es ist eigentlich egal in welcher Richtung man faehrt, solange man sich von den Bundestrassen fernhaelt, laedt jede Straße zum Kurvenfahren und zum Genießen ein. Deswegen nenne ich in Kurzform einige Strecken die man auf jedenfall fahren sollte.

Die Albtalstraße von St. Blasien nach Albbruck. Die Schwarzwald Panoramastraße von Waldkirch nach Hinterzarten. Durch das Hexenloch von St. Peter Richtung Gütenbach und zum guten Schluß das Kanderntal von Kandern nach Badenweiler weiter nach Zell im Wiesental. Weiter Anfahrpunkte waeren noch der Hohe Blauen, der Kandeln und die Triburger Wasserfaelle.

Ich hoffe dieser kurze Bericht hat euch ein bisschen den Mund waessrig gemacht. Auf das wir uns im Schwarzwald treffen.